Der Pandemie-Frühling des vergangenen Jahres mit dem allerersten politisch verordneten Stillstand war für viele Menschen in Südtirol trotz allem ein Segen: Wer konnte, widmete sich damals der erzwungenen Langsamkeit, zum Teil nicht ohne Wohlgefallen: Man entstaubte alte Hobbys, legte ambitionierte Gärten an.
Im oberen Vinschgau hatte sich Mathias Telser bereits auf seinen persönlichen Lockdown eingestellt. Er hatte sich in Schluderns ein Grundstück mit altem Stadel gekauft und begann nun, diesen behutsam abzubauen. Kein Abriss, betont er. Eher ein Ausschlachten, wie man es von...
