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„Das wäre gravierend“
Die Regierung in Rom will die Verfassung ändern, um das Justizwesen auf Vordermann zu bringen. Igor Secco hält das für keine gute Idee.
Staatsanwalt Igor Secco legt Wert auf die Feststellung, dass er dieses Interview als Privatperson gibt. Und nicht im Namen der Staatsanwaltschaft Bozen.

Foto: Ludwig Thalheimer

Die Regierung unter Giorgia Meloni (FdI) will die Verfassung ändern. Ziel sei es, so die Ministerpräsidentin, das Justizwesen auf Vordermann zu bringen. Ein erster Schritt ist bereits getan, Ende Mai hat die Regierung grünes Licht für den neuen Entwurf gegeben. Er besteht aus acht Artikeln, deren Kernstück die Trennung der Karrieren zwischen Richterinnen und Staatsanwälten ist. Derzeit sind beide Gruppen Teil der Justiz, sie können unter bestimmten Vo-raussetzungen in die andere Gruppe wechseln. Damit, sagt Meloni, müsse Schluss sein. Das solle ein größeres Gleichgewicht zwischen...

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