Das Telefon klingelt. Herbert Santer ruft an. ff, sagt er, habe stets kritisch über ihn berichtet, jetzt wo er 75 werde, hielte er ein Porträt für angebracht.
Ein Blick ins Archiv zeigt: Herbert Santer hat recht. Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte erhielt er in unregelmäßigen Abständen mitunter große mediale Aufmerksamkeit, dabei kam der Hotelier aus Toblach nicht immer gut weg. „Hansdampf in allen Gassen“, „selbstherrlich“, „ein Strippenzieher“ oder Sätze wie „Toblach ist Herbert Santer auf Gedeih und Verderb ausgeliefert“ – das alles hat er gelesen und gut weggesteckt. Denn...
