Natürlich, man kennt ihn. Oder glaubt es zumindest. Christoph Hainz – in Bergsteigerkreisen besser als „Schett“ bekannt – ist so etwas wie ein bunter Hund. Mit anderen Worten: Er ist nicht ganz unauffällig geblieben. Nicht als Kletterer, dem nicht nur in den Dolomiten kühne Erstbegehungen gelungen sind, nicht als Bergführer, der immer wieder mal den deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier am Seil hat, nicht als Duckmäuserich, der die Auseinandersetzung mit Bergsteigerkollegen und Alpinlegenden scheut, und auch nicht als einer, der sein Licht unter den Scheffel stellen...
„Werd’ schun hebm“
Allroundalpinist Christoph Hainz hat ein Buch mit seinen Erstbegehungen veröffentlicht – zum Nachklettern. Von einem, der auch mit 60 Jahren keinesfalls loslassen will.
