Die Südtiroler Kellereien machen es ihren Kern-Kunden und Stamm-„Pípplern“ nicht leicht: Hat man auf der anderen Seite des „Búdels“ endlich seinen Lieblingstropfen gefunden, sagen wir seinen Vernatsch „Pagis“, seinen Kalterer See „Leuchtenburg“ oder seinen Weißburgunder „Weißhaus“, dann geht irgendwann der Vorstand her oder eine Agentur von weit auswärts und streicht die Etikette durch, um unter neuem Namen neue (Liebhaber-)Gurgeln und Feinspitz-Gaumen zu erobern. Ja, die Südtiroler Kellereien häuten sich gerne, geben ihren alteingesessenen/-getrunkenen Namen neue Schläuche und neue...
Junger Wein in neuen Schläuchen
Kellerei St. Michael: Aus der Selektionslinie „gut und günstig“ entsteht „Fallwind“.
