Hochgezogene Augenbrauen, Schmunzeln, Euphorie und Kopfschütteln: Als Elke Kahr im vergangenen Herbst ins Grazer Rathaus einzog, wurde weit über die Stadtgrenzen hinaus auf ihr Wahlergebnis reagiert. Österreichs zweitgrößte Stadt hatte, nach zuletzt über 18 Jahren Volkspartei, eine Kommunistin zur Bürgermeisterin gewählt. Kahr koaliert seither mit Grünen und Sozialdemokraten.
Es war ein Erdrutsch an der Mur. Sofort war die Frage, die Elke Kahr österreichischen und internationalen Medien beantworten musste: Wie habt ihr das gemacht, die kommunistische Revolution? Die Antwort:...
