Zunächst einmal mein -Kompliment für den -Leit-artikel, der sich wohl-tuend vom landesüblichen Durnwalder-J-ustizopfer-Geschwurbel abhebt.
Diesbezüglich möchte ich einen bisher nicht -beachteten Aspekt anführen, nämlich dass Herr Durnwalder anfangs selbst zugegeben hat, was er später bestritten und jetzt wieder geleugnet hat, nämlich dass er das Geld aus dem Sonderfonds zuerst entnommen, und erst am Ende des Monats „abgerechnet“ hat („Kleinere Privatausgaben vorfinanziert“, im Tagblatt „Dolomiten“ vom 19.10.2012, Seite 13).
Dabei weiß doch jeder Kassier eines noch so kleinen Verbandes im Lande, dass er so nicht mit der Verbandskassa umgehen kann, und dies gilt analog eben auch für den Landeshauptmann.
Offensichtlich glaubte Herr Durnwalder seinerzeit, über den Gesetzen zu stehen.
Klarerweise ein Trugschluss, und jetzt hat er dafür – spät aber doch – die gerechte Strafe zu gewärtigen.
Johann Gruber, Bozen
