SACHBUCH – DAS ENDE DES „DRITTEN REICHES“:
(gm) Die ersten Tage im Mai 1945 kamen dem Schriftsteller Erich Kästner vor wie eine „Lücke zwischen dem Nichtmehr und dem Nochnicht“. Die Spanne zwischen dem Selbstmord Adolf Hitlers (er schoss sich am 30. April im „Führerbunker“ in Berlin eine Kugel in den Kopf) und der Kapitulation des Dritten Reiches am 7./.8. Mai 1945 war eine „Niemandszeit“. In der freilich weiter gekämpft und gemordet wurde, in der Himmler & Co, weiter wüteten beziehungsweise alles taten, um ihre Haut zu retten.
In „Acht Tage im Mai“ (Beck Verlag 2020, 317...
