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Fürsten der Berge
Einst hat der AVS die Touristen in die Berge gebracht. Heute möchte er sie am liebsten wieder loswerden. Porträt eines Vereins, der auf dem Grat zwischen Tradition und Moderne balanciert. von Andrej Werth und Karl Hinterwaldner
Bergsteigen mit der ganzen Familie: Der AVS versteht sich als Familienverein, entwickelt sich aber zum Dienstleister. Hier in Langtaufers.

Foto: Alexander Alber

„Herr, die Not ist groß!

Die ich rief, die Geister,

werd ich nun nicht los.“

Goethes Zauberlehrling spricht diese Worte, nachdem er alleine einen Zauberspruch seines Meisters ausprobiert hat. Er hat einen Besen in einen Knecht verwandelt, der Wasser schleppen muss. Zunächst noch stolz auf sein Können, ist er bald verzweifelt, er merkt: Er ist nicht mehr Herr der Lage.

Ganz ähnlich ergeht es dem Südtiroler Alpenverein (AVS). Gegründet, um breiten Schichten den Gang auf die Berge zu ermöglichen, warnt er heute vor dem ausufernden...

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