Zum Hauptinhalt
„Bergsteiger sind Egoisten“
Als distanzierte Verehrung bezeichnet Bergführer Hanspeter Eisendle sein Verhältnis zum AVS. Ein Gespräch über Stärken und Schwächen des Alpenvereins. (Interview zu: „Fürsten der Berge“.)
Andrej Werth | 19. Jun 2019 | ff 25/2019
Hanspeter Eisendle arbeitet seit 1982 als Bergführer und gilt als einer der besten Dolomiten-Kletterer.

Foto: Andi Kern

Wenn Hanspeter Eisendle den Südtiroler Alpenverein das „bürokratische Sprachrohr der Bergsteigerei“ nennt, meint er das nicht böse. Aber ehrlich. Eisendle findet, dass der Verein seinen Ursprung bewahren und sich gleichzeitig weiterentwickeln muss. Und, dass Bergsteiger, die wenig Zeit für einen Verein haben, und Vereinsfunktionäre, die wenig Zeit zum Bergsteigen haben, vor allem eins müssen: sich austauschen.

ff:Herr Eisendle, haben Sie am Samstag mit dem AVS mitgefeiert?

Hanspeter Eisendle: Nein, ich war in den...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?