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„Bankrotterklärung der Politik“
Trotz des Rücktritts von Christoph Baur beharren Landesregierung und Stadt Bozen auf ihrer Marschroute: Das Bahnhofsareal wird einem Großinvestor übertragen. Zum Schaden der Stadt?
Bahnhofsareal Bozen: Auf 22 Hektar soll ein neues Stadtviertel mit 1.500 Wohnungen entstehen.

Foto: Alexander Alber

Er sagt es – und er wiederholt es immer wieder: Nein, sein Rücktritt sei „kein Kampf dagegen“. Diese Entscheidung habe für ihn, Christoph Baur, einen rein persönlichen Grund: „Für mich persönlich ist es nicht okay, wie die Stadt und das Land das Projekt Bahnhofsareal abwickeln wollen. Deshalb gehe ich. So einfach ist das.“

Ganz so einfach ist es freilich nicht – und keiner weiß es besser als Christoph Baur: Wenn ausgerechnet er, der ausgewiesene Experte in Sachen Raum-ordnung, dessen wichtigste Aufgabe als Vizebürgermeister es war, das größte Vorhaben der Landeshauptstadt, das...

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