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„Ich war nie ein Verhinderer“
25 Jahre lang machte sich Helmut Stampfer als Landeskonservator Feinde im ganzen Land. Heute blickt er mit gemischten Gefühlen auf Südtirol – und möchte es manchmal vor sich selber schützen.
Anton Rainer | 21. Jun 2017 | ff 25/2017
„Seit der Pension bin ich mobil“, sagt Helmut Stampfer. Seine Abende verbringt der 68-Jährige bei Chorkonzerten und anderen Kulturveranstaltungen.

Foto: Alexander Alber

Zehn Jahre ist es her, dass Helmut Stampfer seine verdiente Rente angetreten hat. Und doch hat man noch immer den Eindruck, er habe mit seinem Lebenswerk nicht abgeschlossen. Man müsse den Leuten und der Politik, sagt der 68-Jährige, endlich die Chancen klarmachen, die die Denkmalpflege für Südtirol bringt. Womit Stampfer stattdessen kämpft, sind die immer gleichen Vorurteile. „Neinsager“, „Käseglocke“, „Verhinderer“ – gegen all diese Etiketten musste er sich im Laufe seiner Karriere als Landeskonservator zur Wehr setzen. Dieser Kelch ist an Stampfer vorübergegangen, aus ihm trinkt...

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