Statt die mit unterschiedlichen Begabungen ausgestatteten Heranwachsenden auf das Leben vorzubereiten, vergeudet die Schule noch immer viel zu viel Lernpotenzial, um das „Klassenziel zu erreichen“, und zwingt dabei den Kindern Lernstoff auf, den sie nie in ihrem Leben brauchen werden. Das Lernen, wie man sich das heute unendlich vorhandene Wissen bei Bedarf verschaffen kann, kommt zu kurz.
Die Lernfähigkeit der Kinder unter sieben Jahren für Sprachen, die über 50 Worte pro Tag schaffen und auch der jeweiligen Sprache zuordnen, wenn die Bezugspersonen sauber trennen, wird von der Artikel-19-Fraktion noch immer bekämpft.
Josef Fulterer, Kastelruth
Großes Missverständnis
ff 22/2017 über die mangelhaften Zweitsprachenkenntnisse der Südtiroler Oberschüler
