(nd) In „Extrawurst“, aus der Feder von Dietmar Jakobs und Moritz Netenjakob, gibt es viel zum Lachen: Komödie eben. Aber es sind Lacher mit Kollateralschäden: Ist mein Lachen politisch unkorrekt? Entlarve ich mich damit gar als Rassist? In „Extrawurst“ geht es um die Frage, ob sich ein Tennis-klub einen neuen Grill anschaffen soll. Doch in der harmlosen Frage steckt Dynamit.
Jacobs und Netenjakob ist es gelungen, einige der brisantesten Themen der Gegenwart – Integration, Toleranz, Leitkultur, Rassismus, Demokratie – in einer Grillwurst zu verdichten. Lachen, das zum Nachdenken...
