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So nah und doch so fern
Oppositionspolitiker zu sein, ist in der Coronakrise nicht der leichteste Job. Die Regierung lässt ihnen kaum Spielraum. Es ist ein seltsamer Flug unter dem Radar.
Sven Knoll und Myriam Atz Tammerle (Südtiroler Freiheit): „Die Regierung hat verlernt, mit Kritik umzugehen.“

Foto: Alexander Alber

Der Moment, als in Südtirol die Opposition das letzte Mal für lange Zeit das Heft in der Hand hatte, ist auf den 3. März zu datieren. Da gab es im Plenum des Hohen Hauses den Vorschlag von Sven Knoll, ob es nicht sinnvoll sei, dass sich der Landtag jetzt – außerhalb der Geschäftsordnung – doch mal Zeit für dieses Coronavirus nehme. „Man erlebt viel Verunsicherung in der Bevölkerung“, sagt der Abgeordnete der Südtiroler Freiheit (SF). „Es wäre gut, wenn uns die Landesregierung berichten könnte, welche Maßnahmen geplant sind.“

Die Opposition bemüht sich in der folgenden...

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