Ein Deutscher macht noch keinen Sommer“, zitierte Wirt Coelestin Unterganzner ein altes HGV-Sprichwort, als ihn jemand auf den Gast hinwies, der vor dem Eingang auf der Parkbank saß. Käthe Häkel war Stammgast bei Unterganzner, und sie kam jedes Frühjahr, diesmal etwas später, weil die Welt nicht in Ordnung war. Die Masse der deutschen Gäste war noch nicht angekommen. Sie durften zwar, aber um sich trauen zu wollen, mussten sie durch die österreichische Zettelwirtschaft hindurch, unter Androhung von Quarantäne, Nagelzangen und glühenden Eisen. Also warteten sie lieber auf den...
Ein deutscher Sommer
Die Gäste waren noch spärlich. Die Flaneider hielten zusammen und beschlossen, sie aktiv ins Land zu holen.