Zum Hauptinhalt
„Eigentor geschossen“
Wachsen Tourismus und Gastgewerbe zu rasant? In der Südtiroler Paradedisziplin arbeiten immer weniger Südtiroler. Und selbst Ausländer lassen sich nur schwer ins Land locken. Die „verzweifelte Personalsuche“ nimmt bizarre Züge an.
Dringend gesucht: Junges Servicepersonal bei einer offiziellen Feier.

Foto: Alexander Alber

Sie wurden empfangen – fast wie Staatsgäste: Als am vergangenen Freitag der Bus mit 20 Hotelfachschülern aus Palermo vor dem Bozner Hotel Sheraton ankam, fehlte nur die Musikkapelle. HGV-Personalchef Wilfried Albenberger hieß die Lehrlinge willkommen und bedankte sich für „die Bereitschaft, hier in Südtirol zu arbeiten“. Albenberger: „Wenn die Zusammenarbeit klappt, wollen wir sie auf andere
Regionen und Staaten ausdehnen.“
Die Südtiroler Gastronomie giert nach Arbeitskräften. In den Gasthöfen und Hotels braucht es Köche, Kellner, Putzfrauen, Mountainbike-Führer, Masseure ... Aktuell...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?