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Bademeister
Private Interessen bestimmen den Zugang zu Südtirols Badeseen. Wem die öffentlichen Gewässer gehören – und was sie damit anstellen.
Anton Rainer | 14. Jun 2017 | ff 24/2017
Am Kalterer See, einem der größten und beliebtesten Badeseen Südtirols, muss fürs Baden bezahlt werden.

Foto: Alexander Alber

Wer mit Marlene Piok spricht, hat manchmal den Eindruck, sie würde nicht von einem See sprechen – sondern von einem Seemonster. Über eine halbe Stunde lang kann sich die Vahrner Gastwirtin über den Umgang mit ihrem Eigentum auslassen, ohne ein einziges Mal jenes „Juwel“ zu erwähnen, von dem in ihrer Gemeinde so oft die Rede ist. Und glaubt man Marlene Piok, dann hat sie auch alles Recht dazu: „Man will einfach nicht akzeptieren, dass dieser Grund Privateigentum ist“, sagt die 53-Jährige und kneift ihre Augen zusammen. Piok, so viel soll klargestellt werden, ist die alleinige Besitzerin...

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