Es war einmal eine Partei, die hieß Die Freiheitlichen. Sie war beseelt von der Idee, Südtirol verändern zu wollen. Die absolute Mehrheit der Südtiroler Volkspartei wollte sie knacken, die Einwanderung regeln – nach dem Motto: „Einheimische zuerst“. Und gemeinsam mit den Italienern im Land wollte sie einen Freistaat schaffen.
Mutig fühlte sich diese Partei, angriffslustig. Mit rechten und populistischen Parolen gewann sie immer mehr Anhänger. Bei den Landtagswahlen 2013 konnte sie mit 18 Prozent und sechs Mandaten ihren größten Erfolg einfahren. Nach den Gemeindewahlen 2010 stellte...
