(ul) Die argentinische Provinz Mendoza ist wohlhabend – jedenfalls im Vergleich zum Rest des Landes. Die Grundlage dafür bildet die Weinwirtschaft. Italienische Einwanderer entwickelten vor über hundert Jahren den Weinbau am Fuße der Anden.
Die Mendocinos – so nennen sich die Einwohner Mendozas – empfanden sich immer als etwas Besonderes, anders als der Rest Argentiniens. Die Zentralregierung in Buenos Aires ist in Mendoza unbeliebt: Sie nimmt etwa hohe Steuern auf den für den Export bestimmten Wein und gibt wenig. Tatsächlich erhält Mendoza von allen 23 argentinischen Provinzen...
