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Altes Gemäuer neu belebt
Unter den Einheimischen trug der Flurinsturm einst den Namen Glurnser Loch. Nun hat Thomas Ortler das ungeschliffene Architekturjuwel in einen modernen Gastbetrieb verwandelt.
ff media | 3. Jun 2020 | ff 23/2020
Originale Hülle: Die Außenfassade des Flurinsturms in Glurns wurde auf Wunsch des Bauherren bewusst nicht verändert.

Foto: Hannes Niederkofler

von Verena Spechtenhauser:

Vieles hat sich in den letzten Jahrhunderten abgespielt hinter den dicken, unscheinbaren Steinmauern des Flurinsturms in Glurns. Die Grundmauer geht auf das frühe 13. Jahrhundert zurück. Ursprünglich als Befestigungsturm errichtet, war das historische Haus in der Folge Gericht und Gefängnis, jüdische Wechselstube, kaiserliche Schlafstätte und ganz zum Schluss eine kleine Dorftischlerei. Bis zu einem verheerenden Brand im Jahr 1799 war es um zwei Stockwerke höher, ausgestattet mit Zinnen, wie wir sie von der nahen Churburg in Schluderns kennen....

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