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Stiefkind Schiene
Die neue Autobahnkonzession zeigt: Gefahren wird weiterhin auf der Straße, auf die Bahn verlagert würden höchstens Steuergelder. Ein Gastkommentar von Fritz Gurgiser.
5. Jun 2019 | ff 23/2019
Arbeiten an der Autobahn

Foto: Alexander Alber

Nach Jahren des unermüdlichen Einsatzes haben sich nun Südtirol und das Trentino mit Rom auf die Verlängerung der Konzession für die A22 geeinigt. In ein paar Monaten soll alles unterschrieben und die Mehrheit in dieser „öffentlichen Inhouse-Gesellschaft“ gesichert werden.
So weit, so gut. Wer aber meint, wie positiv sich das auch für Bevölkerung und Regionalwirtschaft in Bezug auf „Entlastungsmaßnahmen von Abgasen, Lärm und Stau“ auswirken wird, staunt anlässlich der geplanten Investitionen von 4,2 Milliarden Euro. Deuten die ersten veröffentlichten Zahlen (siehe Tabelle) doch...

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