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Stein bleibt Stein
Waltraud Kofler Engl, Direktorin des Amts für Bau- und Kunstdenkmäler, und die Bozner Architektin Susanne Waiz über Herausforderungen und Chancen von Renovieren unter Denkmalschutz.
ff media | 7. Jun 2017 | ff 23/2017
Das Strutzerhaus in St. Johann in Bozen: Beispiel für eine kostengünstige Sanierung

Foto: Renè Riller

ff-extra: Frau Kofler Engl, wann wird ein Gebäude unter Denkmalschutz gestellt?

Waltraud Kofler Engl:Das italienische Denkmalschutzgesetz sieht eine Fünfzigjahrgrenze für ein denkmalgeschütztes Objekt vor. Und der Schöpfer des Werkes muss verstorben sein. Die Denkmalpflege versucht, für jede Epoche repräsentative Objekte auszuwählen, die es wert sind, unter Denkmalschutz gestellt zu werden – sowohl was die Qualität als auch was die historische Aussage oder andere Botschaften betrifft. Grundsätzlich gilt, dass nicht nur Werke der Hochkultur –...

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