Jeder gute Zaubertrick besteht aus drei Akten. Im ersten Teil wird das Thema vorgestellt. Meist dient dazu etwas Vertrautes, Unschuldiges: Eine Kostprobe im Supermarkt vielleicht, oder ein Südtirol-Stand auf einer Messe. Nichts, was Urlaubsreisende nicht schon unzählige Male gesehen hätten – und nichts, was heute noch irgendjemanden hinterm Ofen hervorlockt.
Dann aber folgt Phase zwei, der Effekt: ein freundlicher Touristiker, der mehr zu bieten hat als ein Prospekt und schöne Worte. Stattdessen hält er in seinen Händen eine bunte Plastikbrille. Ein gewöhnliches Objekt, das...
Alles viel zu echt
Für die touristische Vermarktung wird Südtirol am Computer nachgebaut. Reicht dem Urlauber der Zukunft das virtuelle Panorama?
