„Weil wir nichts wussten“ (Edition Raetia 2026, 191 Seiten, 22 Euro) ist der vierte Roman von Horst Moser (Jahrgang 1975, er lebt in Bruneck). Er erzählt von Lukas und Leopold, Brüdern, und ihrer Familie. Lukas ist gegangen, Leopold geblieben, er hat das Juweliergeschäft der Eltern übernommen. Und dann taucht Lisa auf, so nennen sie die Brüder, und bringt dieses Kleinstadtgefüge ins Wanken.
Moser selbst war lange weg, in den elterlichen Betrieb (Bau, Recycling, Immobilien) stieg er 2005 ein – nach langem Zögern. In Innsbruck hatte er eine Tennisschule aufgebaut und eine Agentur für...
