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In dieser Folge … Rindsgulasch
ff media | 27. Mai 2025 | ff 22/2025

Foto: freepik

Das Wasser läuft im Mund zusammen, wann immer ich nur das Wort Rindsgulasch höre. Als Kind war es der Höhepunkt meiner kulinarischen Erfahrungen. Reis oder Knödel als Beilage dazu, das war dann egal.

Heute weiß ich: Ein gutes Gulasch lebt insbesondere von zwei Zutaten: Fleisch und Zwiebel, die ordentlich gedünstet werden muss. Und dann natürlich von den Gewürzen: Paprika, Salz, Pfeffer, Kümmel, Majoran, Thymian, Knoblauch und Zitronenschale.

Das Gulasch stammt nicht aus unseren Kreisen, sondern hat seinen Ursprung in Ungarn.

In Wikipedia steht geschrieben, dass „Gulyás ein sehr altes Gericht ist, das seine geschichtlichen Wurzeln in der nomadischen Lebensweise der antiken Magyaren hat und als Gericht der Hirten und sonstigen nicht sesshaften Bevölkerung bis in die Neuzeit überliefert und zubereitet werden konnte“.

Abgewandelt als Gulaschsuppe war sie gar ein „politisches“ Gericht, denn sie wurde vom ungarischen Adel benutzt, um die nationale Eigenständigkeit der Ungarn im Habsburgerreich Österreich-Ungarn zu untermauern.

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Schlosswirt

Der Schlosswirt zeigt, wie Südtiroler Gasthausküche auch das Prädikat „Fein“ erhalten kann. Der Garten ist ein kleines Juwel: Vogelgezwitscher, alter Baumbestand, Ruhe pur – und das, obwohl man nur wenige Meter von der viel befahrenen Vinschgauer Straße entfernt ist. Viel Wert legt Chefkoch Luis Haller auf die Herkunft der Produkte, und das Rindsgulasch gehört zum Besten, was wir seit Langem gegessen haben und zeugt von langjährigen Beziehungen zu Lieferanten des Vertrauens.
Küchenchef Haller zeigt, wie ein kulinarisches Gesamtkonzept zwischen seiner renommierten und weitum anerkannten Gourmetküche der Luisl Stube und dem Schlosswirt mit seinen einprägsamen Lektionen klassischer Südtiroler Küche funktionieren kann. Das alles verdankt er natürlich auch dem Weitblick der Gastgeberfamilie von Mannstein.

Vinschgauerstraße 4, Algund

T. 0473 260 350

schlosswirt-forst.it

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Oberraut

Das Gasthaus Oberraut im Weiler Amaten oberhalb von Bruneck ist eine kulinarische Institution. Beständig in den Jahren bietet das Traditionshaus eine durch und durch auf Qualität ausgerichtete Südtiroler Traditionsküche an.

Wenn jemand die 0-Kilometer-Politik lebt, dann die Feichters vom Oberraut. Das Gemüse stammt vom eigenen Garten oder Gewächshaus, das Fleisch von den eigenen Rindern oder von Jägern des Vertrauens, das Getreide wird in der eigenen Mühle gemahlen.

Das Rindsgulasch ist weich und wunderbar saftig, die Speckknödel verdienen das Prädikat vorzüglich.

Und weiter geht’s: Kartoffelteigtaschen mit Ziegenfrischkäse, Pressknödel auf Krautsalat, Erdäpfelblattlan mit Sauerkraut: alles wunderbar.
Die Apfelküchlein sind immer eine Sünde wert.

Amaten 1, Bruneck

T. 0474 559 977

oberraut.it

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Apollonia

Berggasthäuser gibt es in Südtirol zuhauf, aber nur wenige versuchen, die Tradition Südtirols mit neuen Impulsen aufzufrischen.
Dazu gehört eindeutig das Apollonia, das das Schöne und Ästhetische der Innenarchitektur mit Südtiroler Traditionsgerichten zusammenbringen will.
Das Rindsgulasch ist wunderbar saftig und so weich, dass es fast schon mit der Gabel zerkleinert werden kann.
Die Speckknödel sind in richtiger Manier locker. Das Wienerschnitzel oder der Braten schmecken genauso gut wie die Schlutzkrapfen und Knödel. Das Apollonia ist ein Betrieb in Familienhand, ideal an Wanderwegen gelegen und insbesondere an Wochenenden sehr rege besucht. Bei den Desserts können sich Gäste an den traditionell gebackenen Krapfen mit Marille und Mohn erfreuen.

St. Apolloniaweg 3, Sirmian bei Nals

T. 0471 155 0562

apollonia.it