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Antonio Rovaldi ist von der Quelle der Etsch bis zu ihrer Mündung gereist. Mit seinen Fotos will er vom zweitlängsten Fluss Italiens erzählen – und ufert dabei aus.
Andrej Werth | 29. Mai 2024 | ff 22/2024
„Torno indietro un attimo“ ist eine visuelle Erzählung über einen Fluss, eine Landschaft und über den Fotografen selbst.

Foto: Samira Mosca

Es sind beruhigende Zahlen: 345 Kubikmeter Wasser pro Sekunde fließen derzeit die Etsch entlang, der Wasserstand beträgt 265 Zentimeter. Diese Daten (Stand Montag) stammen von der Pegelstation Branzoll, gemessen werden sie vom Amt für Hydrologie und Stauanlagen. Im Amt herrscht Optimismus – die Gefahr eines -Wassernotstandes scheint, zumindest für diesen Sommer, gebannt zu sein, erklärte der Direktor des Amtes, Roberto Dinale, kürzlich im Tagblatt Dolomiten. Sein Amt hat einen genauen Blick auf die Etsch. So wie viele andere auch, Landwirte etwa, Stromerzeuger oder Anwohner...

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