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Die Becken-Posse
An der Frage, ob Speicherseen für die Landwirtschaft und den Wintertourismus sinnvoll sind, entzündet sich ein Experten-Streit.
Speicherbecken für die Skiindustrie am Kronplatz: Am Berg muss der Umgang mit Wasser besonders gut überlegt werden.

Foto: Marlene Roner

Wenn es beinahe jeden Tag regnet, ist der Gedanke an eine mögliche Dürre ganz weit weg. Und trotzdem weiß man: Nach viel Regen kommt wahrscheinlich eine lange Trockenheit, Hitze oder auch wieder Starkregen. Die Landwirtschaft und die Skiindustrie, zwei Bereiche, die sehr vom Wasser abhängig sind, versuchen sich an veränderte Bedingungen anzupassen und setzen vor allem auf den Bau von Speicherbecken. Im Überetsch etwa. Vor acht Tagen hat ein Konsortium mit 1.500 Mitgliedern, das insgesamt sechs künstliche Becken rund um den Kalterer See bauen will, zu einer Art PR-Veranstaltung für ihr...

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