Zum Hauptinhalt
Kunst – Josef Kostner
„Explosive Werke“
Georg Mair | 31. Mai 2022 | ff 22/2022
Arbeit von Josef Kostner aus Terracotta (1978): „Was mich geplagt hat, waren die ständigen Zweifel.“

Foto: Alexander Alber

(gm) „Seine Kunst war eine Kunst der Befreiung“, schreibt Valentina Kostner über ihren Vater, den Bildhauer Josef Kostner (1933–2017). Er habe sich, so die Tochter, eine Galeristin, vom Gegenständlichen gelöst, von der „Last der Diktaturen“ befreit, Abstand gehalten „von gesellschaftlichen Zwängen und künstlerischen Konventionen“. Die Suche nach Freiheit war immer von Zweifeln am eigenen Schaffen begleitet. Wie Josef Kostner sich von Konventionen – und von sich selber – gelöst hat, zeigt eine Ausstellung im Diözesan-museum in Brixen, die sein gesamtes Schaffen umfasst (bis 6. November...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?