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Die Geister, die sie riefen
Im Kasernenareal in Schlanders ist ein Kulturzentrum ohnegleichen entstanden. Die Gemeinde hat es zuerst ermöglicht, um es jetzt wieder zu schließen.
Die Drususkaserne in Schlanders, von der „Basis“-Terrasse aus: Offener Freiraum.

Foto: FF Media

Wellig gefräste Holzstühle, in Nepal handgefilzte Yakwollteppiche, dazwischen Skizzen und Malereien – all das dort, wo sich einst Tausende Alpinisoldaten erleichterten. Kunst im Ex-Klo: Die macht Daniel Costa, Jahrgang 1989, in Brixen aufgewachsen, übers niederländische Eindhoven nach Paris gezogen, seit gut zwei Jahren wieder in Südtirol. In seinem Atelier im ersten Stock in der „Palazzina Tagliamento“, dem nördlichen Teil der Drususkaserne in Schlanders. Er war der Erste, der sich hier im Winter vor anderthalb Jahren angesiedelt hat.

Kreative wie Costa gibt es in Schlanders...

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