Lautes Quietschen zerreißt die kalte Luft. Knapp vor einem Auto, das zu schnell unterwegs ist, bleibt das klapprige Fahrrad stehen. Das wutverzerrte Gesicht der Wagenlenkerin taucht am Fenster auf, dann zieht sie weiter.
Der Mann auf dem Fahrrad scheint ungerührt von der Beinahe-Katastrophe. Entspannt rückt er seinen quadratischen Rucksack zurecht, dessen neonblaue Farbe sich mit der gleichfarbigen Jacke vermischt. Unbeholfen sieht er dabei nicht aus. Es scheint eine routinierte Bewegung zu sein, die er schon Hunderte Male genauso durchgeführt hat. Er tritt in die Pedale, stoppt...
