Wenn die Gesellschaft allen Ernstes darauf vertrauen soll, dass in Südtirol „der Markt“ die Vereinbarkeitsfrage „regelt“ – so der Präsident des Unternehmerverbandes, dann gute Nacht!
Mehr Rechte für benachteiligte Gruppen, soziale Verbesserungen und bessere Arbeitsbedingungen hat in der Vergangenheit nicht „der Markt“ geregelt, nein, sie mussten mühsam erkämpft werden.
Die Politik darf sich nicht zurückziehen, sie darf die Lösung der Vereinbarkeitsfrage nicht „dem Markt“ überlassen!
Silke Raffeiner, Bozen
