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Europa geht in die Verlängerung
Der Rechtsruck bei der EU-Wahl ist ausgeblieben. Die etablierten Parteien haben trotzdem verloren. Warum sie gut daran tun, die erteilte Lektion ernst zu nehmen.
Gewählt ins EU-Parlament für die Legislatur 2019–2024: Herbert Dorfmann.

Foto: Alexander Alber

Philipp Achammer, Paul Köllensperger, Matteo Salvini, Brigitte Foppa und Alessandro Huber hatten an diesem 27. Mai etwas gemeinsam: Sie strahlten um die Wette, busselten Parteikollegen ab, nippten am Sektglas und dankten – wie es sich bei solchen Anlässen gehört – „allen Wählerinnen und Wählern für das geschenkte Vertrauen“. So sehen Sieger aus.

Wer sich am Montag die Jubelbilder aus den Parteizentralen ansah, musste zum Schluss gelangen: Verlierer hat es bei dieser EU-Wahl keine gegeben, zumindest in Südtirol nicht. SVP, Lega, Köllensperger, Grüne, Partito Democratico, ja sogar...

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