Wenn man vorhat, den Samstagvormittag bei blauem Himmel, Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen auf dem Parteitag der Grünen zu verbringen, ist es vielleicht nicht schlecht, wenn das mit einem Schock beginnt: Es ist kurz nach halb zehn, als Karl Tragust, der Vorsitzende des Grünen Rates, das Wort ergreift und mit trockenem Humor erklärt: „Wir Grünen sind groß und sexy.“ Ein amüsiertes Raunen gluckert durch den Raum. Spätestens jetzt sind alle hellwach.
Das ist der Plan an diesem Tag: Sehen, wie die Grüne Partei zurzeit aussieht, wie sie sich präsentiert und – ja, nachspüren, was...
Grün und sexy? Yeah!
Wie sich die Grünen von einer Ansammlung von Idealisten zu einem vielseitigen Politikunternehmen wandeln. Und dabei ungewohntes Selbstbewusstsein demonstrieren.
