(avg) Wer sich in Italien auf einen Gerichtsprozess einlässt, sollte einen langen Atem mitbringen – europaweit mit den längsten. Zu diesem Ergebnis kommt das „Osservatorio CPI“ der Mailänder Universität Cattolica.
Unter der Führung des renommierten Wirtschaftsexperten Carlo Cottarelli nimmt das Observatorium regelmäßig den italienischen Staat unter die Lupe, unlängst auch die Justiz, genauer: die Zeitdauer der Prozesse. Fazit: Die italienische Justiz ist die langsamste in ganz Europa,
als besonders träge erweist sich die Zivilgerichtsbarkeit. Auch wenn es in den vergangenen Jahren...
