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Wenn das Soziale fehlt
Behindert ist man nicht, behindert wird man. Das gilt im Coronazeitalter mehr denn je.
Statt der Mitarbeiter sitzt gwb-Geschäftsleiterin Sara Rabensteiner am Arbeitsplatz in der geschützten Werkstätte. Die Beschäftigten sind „stuff“. Vom Landesplan zur Wiederaufnahme erhoffen sie sich Vertrauen und eine baldige Öffnung.

Foto: Alexander Alber

Die Meldung hatte es in sich: Hotel Masatsch schließt. Vergangene Woche wurde von der Südtiroler Lebenshilfe mitgeteilt, dass das Vorzeigeprojekt im Kalterer Ortsteil Oberplanitzing Covid-19 nicht überstehen wird. Die Kosten des Inklusionshotels ließen sich schlussendlich nicht mehr decken, auch nicht durch Landesgelder.

Seit 2008 war Masatsch vor allem eines: ein Ort der Begegnung. Für Menschen mit und ohne Behinderung. Dass ausgerechnet dieses Hotel eines der ersten Opfer der Corona-krise werden sollte, stößt Beteiligten bitter auf. Eine genauere Betrachtung wird erst zeigen...

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