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Latex statt Charme
ff media | 23. Mai 2018 | ff 21/2018
Die Csárdásfürstin, ein Produkt von VBB und Haydn-Stiftung: Triste Regie, unbefriedigendes Dirigat, mittelmäßige Besetzung.

Foto: Christoph Sebastian

Operette – Die Csárdásfürstin:(mt) Das Haydn-Orchester beginnt unsicher, mit hörbaren Ungenauigkeiten, findet dann aber zu blühenderem Klang, zu Eleganz und Leichtigkeit. Doch Dirigent Philipp von Steinaecker misstraut der Unterhaltsamkeit. Zwischendurch dirigiert er schwungvoll, doch häufig wählt er zu langsame Tempi, die der Musik ihre Impulsivität und Emotionalität nehmen. Wegen der dynamisch schwachen Sänger hält er das Orchester zu großer Zurückhaltung an, so dass häufig die klangliche Überzeugungskraft fehlt. Schwelgerisches ist selten bei dieser Csárdásfürstin,...

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