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Bei Schaf, Hund und Esel
Der Bozner Markus Mahlknecht lebt im Winter als Wanderschäfer im nördlichen Apennin. Ein Leben voller Glücksmomente, wäre da nicht der Wolf.
ff media | 15. Mai 2024 | ff 20/2024
Etwa 1.000 Schafe zählt die Herde von Markus Mahlknecht: Die Nächte verbringen die Tiere hinter einem Elektrozaun, sonst sind sie eine leichte Beute für die Wölfe.

Foto: Helmut Luther

Leg dir robuste Schuhe an und strapazierfähige Kleider – es wird dreckig!“, ermahnt Markus Mahlknecht vor dem Start mit einer Whatsapp-Nachricht. Als man dann bei Piacenza von der Autobahn ab- und durch das Arda Tal immer weiter in den menschenleeren Apennin hinauffährt, den verwitterten Weiler Casali passiert und schließlich auf einen Schotterweg einbiegt, ist es genau wie von Mahlknecht beschrieben: Man braucht nur den Spuren der Schafherde zu folgen, dem, was die Tiere hinter sich haben fallen lassen, und schon hört, riecht und sieht man sie.

Eingesperrt hinter einem...

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