(ml) Frau Meier kennt kein Pardon. Ihrem gefesselten Opfer hat sie einen Stoffsack über den Kopf gestülpt, mit einer Gabel, die sie diesem bedrohlich an den Hals hält, bugsiert sie es in ihre Wohnung. Da soll es nun bleiben. Frau Meier ist es leid, immer alleine zu sein, es soll Schluss sein mit ihrer Einsamkeit. „Möchten Sie etwas essen, etwas trinken vielleicht?“, fragt sie ihr Opfer.
Es ist der Auftakt zu einer schwarzen Komödie. Geschrieben hat sie der deutsche Autor Mark Becker, in Szene gesetzt wird sie im Meraner Theater in der Altstadt von Dietmar Gamper – kein Unbekannter...
