Ah. Qui non c’è niente, andiamo!“ Es ist die Aufforderung einer jungen Frau an ihre Begleiterin im Deutschen Pavillon. Hier ist tatsächlich nichts ausgestellt, die kirchenhohen Räume sind leer. Abgekratzte Wände samt freigelegtem Ziegelwerk, ein geöffneter Boden im zentralen Raum, aufgebrochen wie eine archäologische Fundstätte. Eine Baustelle – ist das Kunst?
Tatsächlich geht es der Künstlerin Maria Eichhorn, die den Pavillon gestaltet hat, weniger um die Kunst an und für sich als vielmehr um eine Zeitreise, um die Dekonstruktion eines vorbelasteten Kunsttempels – eines...
