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Ötzi wie Mona Lisa
Der Druck, das Archäologiemuseum im Stadtzentrum zu belassen, wächst. Auch weil ein Aspekt aus der Diskussion ausgeklammert bleibt: die Gefahr Overtourism.
Touristenmagnet Ötzi: Der derzeitige Standort platzt aus allen Nähten. Dadurch besteht die Chance, auch über die Stadtentwicklung nachzudenken.

Foto: Alexander Alber

Mit dem neuen Museum kann die Attraktivität der Stadt gesteigert werden, was sowohl für das Museum selbst als auch für die Stadt von Vorteil ist.“ Dieser Satz steht gleich am Beginn des Abschlussberichtes zur „Identifizierung eines neuen Standortes für das Archäologiemuseum“.

Die Frage, ob es denn überhaupt sinnvoll sei, „die Attraktivität der Stadt“ zusätzlich zu steigern – eine Frage, die sich in Zeiten des Overtourism geradezu aufdrängt, wird gar nicht erst gestellt. Stattdessen wird in Aussicht gestellt, dass sich nach einer Verlegung des Museums die Zahl seiner Besucher von...

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