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Geschichte von rechts
Die Ausstellung „Bas – Opfer für die Freiheit“ erklärt die Südtirol-Attentäter der Sechzigerjahre zu Helden. Wie Geschichte umgedeutet wird.
Georg Mair | 16. Mai 2018 | ff 20/2018
Die Ausstellung „Bas – Opfer für die Freiheit“ drängt sich auf zwei Räume zusammen: Ein Spruchband vom Festumzug 1959 (150 Jahre 1809), ein Schlafsack von Luis Amplatz, Kassiber auf Klopapier, die aus dem Gefängnis geschmuggelt wurden, die Liste aller Toten (auch der italienischen). Und der Versuch, die Geschichte anders zu schreiben.

Foto: Alexander Alber

Hubert Speckner, 60, ist Oberst des österreichischen Bundesheeres. Er hat einen ungewöhnlichen Einsatzort, auch wenn er im Gespräch gerne durchblicken lässt, dass er auch mit Sprengstoff Erfahrung gemacht hat, also beileibe nicht immer ein Stubenhocker war. Speckner wird als Historiker in der militärgeschichtlichen Forschungsabteilung des heeresgeschichtlichen Museums in Wien „verwendet“ (so der militärische Fachjargon).
Die eine Front von Speckner, sein Arbeitsplatz, ist das heeresgeschichtliche Museum in Wien. Die andere Front, an der er privat, sozusagen als Söldner, kämpft, ist...

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