Zum Hauptinhalt
Ethnischer Käfig
In fünf Monaten sind Landtagswahlen. Wie präsentiert sich Südtirols Parteienlandschaft? Wie hat sie sich entwickelt? Und was bitte sind ethnoregionale Parteien? Von Günther Pallaver
ff media | 16. Mai 2018 | ff 20/2018
ie ethnoregionalen Parteien bilden mittlerweile den größten Block im Landtag: SVP, Freiheitliche (im Bild), Südtiroler Freiheit und Bürgerunion. 1964 bildeten noch sechs gesamtstaatliche Parteien die große Mehrheit.

Foto: Alexander Alber

Ethnoregionale Parteien werden vielfach als „ethnic entrepreneurs“ bezeichnet. Sie versuchen, ethnisch-territoriale und/oder regional konzentrierte Gruppen zu vertreten, die von sich behaupten, eine spezifische soziale Kategorie mit einer jedenfalls spezifischen und einzigartigen Identität zu sein.
Territorium, Selbstverwaltung und Identität bilden die drei zentralen Dimensionen ethnischer Parteien. Darüber hinaus haben diese Parteien in den vergangenen Jahr(zehnt)en ihr Aktionsfeld vielfach über die eigene soziale Gruppe hinaus ausgedehnt und sind vereinzelt zu Konkurrenten...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?