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Wilder Westen
Mit „West Side Story“ zeigen die Vereinigten Bühnen große Gefühle. Nur die Liebe fehlt.
Anton Rainer | 17. Mai 2017 | ff 20/2017
Liebe in Zeiten der Großstadt-Neurotik: Während Puerto Ricos Frauen vor Banksy-Graffiti feiern, ....

Foto: VBB

Am Anfang steht ein Menschenknäuel. Mögen sich Sharks und Jets, Puerto-Ricaner und US-Einwanderer, Chicos und spätpubertierende Boys auch noch so spinnefeind sein: Wenn sich der Vorhang auf der Bühne des Bozner Stadttheaters öffnet, ist Kuscheln angesagt – zumindest ein paar Sekunden lang. Dann beginnt die zerstörerische Zellteilung.
Es ist ein treffendes Bild, das Regisseur Rudolf Frey an den Beginn seiner ersten Musical-Inszenierung stellt. Unzählige Versionen der längst auserzählten Liebesgeschichte um Tony und Maria haben die Unterschiede zwischen den Straßengangs in den Fokus...

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