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Geldnehmer gesucht
Mit über 200 Millionen Euro verhilft die öffentliche Hand Unternehmen zu billigen Krediten. Blöd nur, dass in Südtirol seit der Gründung erst sieben Firmen angebissen haben. Nun soll der „strategische Fonds“ neu gewichtet werden.
Anton Rainer | 17. Mai 2017 | ff 20/2017
Minibonds wurden 2012 von der Regierung Mario Monti eingeführt und richten sich an Firmen, die nicht an der Börse gelistet sind. Kapitalgesellschaften können derartige Schuldverschreibungen ausgeben, um etwa einen Bankkredit zu umgehen.

Foto: freepik

Das Dumme an Schatztruhen ist, dass sie erst dann etwas wert sind, wenn man sie aus dem Boden holt. Verbuddeltes Gold bringt schlechte Renditen, noch dazu, wenn man nicht weiß, wo man schaufeln soll. Was aber, wenn man nach langer Suche zwar über den Schatz stolpert – die Münzen aber niemand mehr will? Als brachliegenden „Schatz“ bezeichneten Südtirols Politiker jahrelang einen bei der Region Trentino-Südtirol liegenden Millionentopf. Dem Stabilitätspakt geschuldet, durfte angespartes Gold dort zwar hübsch glänzen, es auszugeben aber war für die öffentliche Hand tabu.
Das änderte sich...

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