Nebel liegt frühmorgens über der Bergspitze, auf der der Hirte seine Schützlinge vermutet. Schafe, das weiß Xabier Azurmendi, schlafen immer hoch oben auf den Gipfeln, dort, wo der Tau das Gras feucht hält. Bevor der 30-Jährige seine Turnschuhe gegen Gummistiefel eintauscht, einen Stock in die Hand nimmt und sich auf den Weg begibt über Weiden und Wiesen, um nach den Tieren zu schauen, macht er erst einmal in aller Ruhe Feuer und setzt Kaffee auf. Xabier Azurmendi wärmt Hände und Schuhe an den Flammen, „das ist mein Fernseher“, sagt er.
Im Leben eines spanischen Schafhirten gibt es...
Die Schafsinnigen
Junge Spanier entdecken einen alten Beruf für sich: den des Schafhirten. Eigene Hirtenschulen wie jene im baskischen Dörfchen Oñati bereiten darauf vor.
