Zum Hauptinhalt
Auferstehung eines politischen Reliktes
Sie sei nutzlos, ausgehöhlt, ohne Kompetenzen – und gehört abgeschafft. Heißt es seit Jahrzehnten. Doch plötzlich gewinnt die ungeliebte Region Trentino-Südtirol an Bedeutung. Dank eines ehemaligen Gemeindepolizisten.
„Die Region könnte zu einem interessanten Scharnier werden“: Generaldirektor Alexander Steiner

Foto: Alexander Alber

A bissl a Konfusion herrscht schon“. Alexander Steiner hat soeben ein leidenschaftliches Plädoyer für die Institution gehalten, der er als Generaldirektor vorsteht. Er hat Worte in den Mund genommen wie: Kompetenzzentrum, Scharnier, Dienstleister. Er hat von einer Struktur geschwärmt, „die Mehrwert generieren“ könne. Kurzum: Steiner ist überzeugt, dass der Region noch eine große Zeit bevorsteht. Dass diese Institution, die viele bloß als „ein Überbleibsel des ersten Autonomiestatutes“ bezeichnen und am liebsten abschaffen möchten, käme ihm gar nicht in den Sinn.
Dennoch weiß Alexander...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?