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Uraufführung bei den Vereinigten Bühnen Bozen: Wie Peter Lorenz „Ein Hund kam in die Küche“ von Sepp Mall in Theater verwandelt. Und so Südtirol-Geschichte offenlegt.
Georg Mair | 6. Mai 2025 | ff 19/2025
„Ein Hund kam in die Küche“, Uraufführung bei den VBB: Laila White (vorne); Lukas Lobis (oben); Elisa Seydel, Fabian Mair Mitterer, Maria Moling (von links).

Foto: Silbersalz

Eine der schönsten Szenen in „Ein Hund kam in die Küche“ kommt am Schluss. Ludi (Fabian Mair Mitterer) holt seinen Vater (Lukas Lobis) aus dem Gasthaus, sie setzen sich auf eine Bank, der Vater beginnt zu erzählen. Er erzählt, wie er im russischen Gefangenenlager gehungert hat, wie die Läuse sich überall eingenistet haben, wie einsam er war. Lobis zeigt ihn als gebrochenen Mann.

Und dann schweigt der Vater. Das Schweigen war im Südtirol der Nachkriegszeit Routine. Bis lange herauf in die Gegenwart.

Regisseur Peter Lorenz hat für die Vereinigten Bühnen Bozen (VBB) den Roman...

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