Montag letzte Woche, kurz nach fünf Uhr nachmittags, auf dem Bozner Waltherplatz. Eine Menschentraube tummelt sich vor dem Dichterdenkmal in der Platzmitte, letzte Details werden erklärt, dann ein Pfiff und 50 bis 60 Leute schwirren aus, quer über den Platz – und setzen sich hin. Eine Viertelstunde lang passiert nichts. Dann wird wieder gepfiffen, und fertig. Aufstehen und gehen.
Flashmobs sind nichts Neues, auch in Bozen nicht, manchmal wirken die scheinbar spontanen Zusammenkünfte ein bisschen aufgesetzt. Was diese Variante auszeichnete, war die Alltäglichkeit des Gesetzesbruchs,...
