Es ist wohl eine Wählertäuschung, wenn Spitzenpolitikerinnen in Italien für die Europawahl kandidieren und gleichzeitig erklären, nicht nach Brüssel gehen zu wollen. Vielleicht hat unsere Giorgia aber den Hintergedanken, sollte sie in allen Wahlkreisen als Spitzenkandidatin antreten, die meistgewählte Politikerin in Europa zu sein. Nachdem sich in anderen Staaten die Kandidaten auf einen Wahlkreis beschränken, sollte dies ihr wohl auch gelingen. Daher verstehe ich auch den Wahlspruch, dass nun Italien mit Giorgia Europa verändern will. Dieser Wahlspruch zeugt bei den Mitgliedsstaaten von der Arroganz, die in Italien an den Tag gelegt wird.
Georg Mayr, Ritten